One-Upper: Warum manche Menschen immer noch eins draufsetzen
„Kenn ich schon. Weiß ich schon. Habe ich alles schon erlebt.“
So habe ich vor vielen Jahren mal eine ehemalige Freundin genannt. Zu der Zeit eine wichtige Person in meinem Leben, eine lustige Vertraute und eine One-Upperin wie aus dem Lehrbuch.
Menschen, die auf fast alles noch eine größere Geschichte haben.
Wenn ich meinem damaligen Freund sagte, ich bin heute mit „kenn ich schon, weiß ich schon, hab ich alles schon erlebt“ verabredet, war klar, mit wem ich durch die Hamburger Clubs ziehe.
Aber irgendwann war es einfach nur noch belastend. Sehr. Es endete.
Und neulich fuhr ich morgens mit der Bahn in die Praxis und im Vierer neben mir zwei junge Frauen. Eine, die immer wieder versuchte, ihre Erlebnisse zu erzählen und die andere, die all das schon längst hinter sich hatte. Natürlich angemessen besser. Jedes Mal. Auf alles, was die eine sagte, hatte die andere eine erhebliche Steigerung zu bieten.
Ich wollte der Erzählerin gerne ein „Lauf“ zurufen, fand das dann aber etwas übergriffig und habe es gelassen.
kennst du Gespräche mit One-Uppern?
Du erzählst etwas, das dich berührt, betrifft, erfreut und kaum hast du den Satz beendet, hat dein Gegenüber bereits etwas Größeres, Dramatischeres oder Beeindruckenderes erlebt.
Es entsteht eine Art Überbietungswettkampf. Der meist unbewusste Drang, die Gesprächspartnerin zu überbieten, zu übertrumpfen. Mit den „schöneren“ Urlauben, mit den ernsteren Krankheiten oder mit Gegenständen, Dingen und Sachen. Es muss immer das etwas bessere sein.
Du berichtest von Stress.
Die andere Person hatte natürlich in einer anderen Situation viel mehr Stress.
Du erzählst von einem schwierigen Erlebnis.
Das Gegenüber kennt selbstverständlich eine noch extremere Geschichte und berichtet auch gleich, wie sie es geschafft hat, das ganz wundervoll zu meistern.
Du erzählst begeistert von deinem nächsten Urlaub? Tja, da war die Person schon und das war selbstverständlich zu der Zeit, als es noch exklusiv und nicht so überlaufen war.
Oder du freust dich über etwas Schönes und sofort geht es nicht mehr um dich, sondern um die noch viel Schönere Erfahrung der anderen Person.
Du hast eine finanziell recht hohe Anschaffung gemacht? Warte ab, es wird nicht lange dauern und die One-Upper Person brauchte dringend etwas Ähnliches. Es wird nur größer und kostspieliger sein.
„Mein Rabater ist noch viel guter wie dein Betorrad!“
Hatte einst der kleine Sohn des Reitstallbetreibers, in dem ich mein Pferd einquartierte, zu meinem Vater gesagt, der mich mit seinem Motorrad besuchte. Der Mini One-Upper meinte seinen Plastikroboter.
Der im englischsprachigen Raum etablierte Begriff One-Upper geht vermutlich auf das bereits 1952 erschienene satirische Buch „One-Upmanship“ des britischen Schriftstellers Stephen Potter (1900 - 1969) zurück.
Potter beschreibt eine Ansammlung rhetorischer Winkelzüge in Alltagsgesprächen.
Mit Begriffen wie „Ploys“ und „Gambits“ beschreibt Potter kleine Manöver, mit denen Menschen sich in Gesprächen überlegen, gelassener oder raffinierter inszenieren, ohne offen zu dominieren.
Was sind One-Upper
Gemeint sind Menschen, die in Gesprächen scheinbar reflexhaft noch „eins draufsetzen“.
Interessanterweise ist der Begriff im deutschsprachigen Raum bislang kaum verbreitet, obwohl fast jeder sofort Menschen kennt, auf die diese Beschreibung passt.
One-Upper Persönlichkeiten entwickeln sich nicht aus dem luftleeren Raum. Es handelt sich vielmehr um ein interaktionelles Muster, das bei ganz unterschiedlichen Menschen auftreten kann:
- Menschen mit geringem Selbstwert
- Menschen mit starkem Konkurrenzdenken
- Menschen mit Aufmerksamkeitsbedürfnis
- Menschen mit narzisstischen Zügen
- neurodivergente Menschen, die Verbindung durch das Teilen eigener Erfahrungen herstellen wollen
- Menschen, die in ihrer Herkunftsfamilie gelernt haben, dass sie sich behaupten müssen, um gesehen zu werden
Woran erkennt man einen One-Upper
Typische Merkmale:
- Reflexhaftes Überbieten
- Auf nahezu jede Erzählung folgt eine größere eigene Geschichte.
- Wenig in Resonanz
- Die ursprüngliche Aussage wird kaum gewürdigt.
- Fehlende Nachfragen
- Es gibt wenig echtes Interesse am Erleben des Gegenübers.
- Statusorientierung
- Erfolge, Leiden oder Erfahrungen werden implizit verglichen.
Warum das Thema im englischsprachigen Raum viel bekannter ist
Im englischen Sprachraum entstehen für zwischenmenschliche Kommunikationsmuster häufig sehr schnell sehr griffige Begriffe, unter denen man sich sofort etwas vorstellen kann, weil wir damit etwas Emotionales verbinden.
- Gaslighting
- Love Bombing
- People Pleasing
- Breadcrumbing
- One-Upmanship
Die amerikanische Kultur ist stark geprägt von Storytelling, Selbstpräsentation und psychologischer Popkultur. Dadurch verbreiten sich solche Begriffe schnell über Podcasts, TikTok, Instagram und einschlägige Selbsthilfeliteratur.
Im deutschsprachigen Raum formulieren wir eher dröger. Es wird sachlicher und fachsprachlicher formuliert.
Hier sprechen wir von
- Gesprächsdominanz,
- Konkurrenzkommunikation,
- narzisstischer Gesprächsführung
- konversationellem Narzissmus.
Das klingt wissenschaftlich, ist aber deutlich weniger instagramable und alltagstauglich.
Konversationeller Narzissmus
Charles Derber und der „konversationelle Narzissmus“
Der amerikanische Soziologe Charles Derber beschäftigte sich intensiv mit genau solchen Gesprächsdynamiken.
Er prägte den Begriff:
Conversational Narcissism – konversationeller Narzissmus.
One-Upper“ ist keine diagnostische Kategorie wie etwa Narzisstische Persönlichkeitsstörung.
Es handelt sich um ein interaktionelles Muster in der Kommunikation.
Wichtig zu merken:
Nicht jeder One-Upper ist narzisstisch, und nicht jeder narzisstische Mensch verhält sich als One-Upper.
Derber beschreibt die Tendenz, Gespräche immer wieder auf sich selbst zurückzuführen, als ein bestimmtes kommunikatives Verhaltensmuster. Wie reflexhaft muss von der erzählenden Person die Aufmerksamkeit auf die eigene (vermeintliche) Bedeutsamkeit gerichtet werden.
Typische Auffälligkeiten bei One-Uppern sind, dass sie die Themen an sich ziehen und wenig Nachfragen stellen, weil sie innerlich schon auf ihren eigenen Redebeitrag warten. Deswegen können sie auch nicht gut zuhören. Das würde selbst das Hirn eines geübten One-Uppers überlasten.
Es geht darum, meist unbewusst selten bewusst in Gesprächen eine Überlegenheit herzustellen.
Beispiele für One-Upmanship
„Ich war am Wochenende völlig erschöpft.“
„Das kenne ich. Ich arbeite seit Wochen ohne freien Tag durch.“
„Ich habe es endlich geschafft - ich bin 10 Kilometer gelaufen!“
„Ich trainiere gerade für den Marathon.“
Der Leidenswettbewerb
Besonders anstrengend wird es, wenn Gespräche zu einem Wettbewerb des Leidens werden.
Damit sind ausdrücklich nicht die alten Damen gemeint, die sich beim Hausarzt im Wartezimmer treffen oder an der Supermarktkasse.
„Du hattest Rückenschmerzen? Ich konnte letzte Woche kaum noch laufen.“
„Du bist müde, weil du die letzte Nacht schlecht geschlafen hast?" "Ich schlafe seit Wochen kaum noch.“
„Du hattest eine schwierige Kindheit, weil deine Mutter alleinerziehend war?"
"Meine war viel schlimmer! Mein Vater war da und hat mich geschlagen“.
Dabei geschieht, dass das ursprüngliche Gefühl der anderen Person nicht wirklich auf- und schon gar nicht angenommen wird.
Manche Menschen fühlen sich nach solchen Gesprächen so, als ob mit der eigenen Wahrnehmung etwas nicht stimmt. Sie fragen sich, ob sie vielleicht doch übertrieben haben.
Selbstverständlich ist nicht jede eigene Geschichte automatisch problematisch.
Menschen erzählen oft von gemachten Erlebnissen und eigenen Erfahrungen, um Nähe und Verbundenheit herzustellen. Wir erzählen uns, seit wir sprechen können Geschichten. Wir lernen durch Geschichten. Wir dürfen unsere Geschichten er-und behalten und sie auch erzählen. Selbstverständlich.
Ein wichtiger Unterschied liegt darin, ob das Gegenüber sich weiterhin gesehen fühlt oder ob das Gespräch unmerklich zu einem Wettbewerb wird.
Die Social Comparison Theory: Warum Menschen sich vergleichen
Ein wichtiger psychologischer Hintergrund ist die sogenannte Social Comparison Theory des amerikanischen Sozialpsychologen Leon Festinger.
Festinger beschrieb bereits in den 1950er-Jahren, dass Menschen sich fortlaufend mit anderen vergleichen.
„Im menschlichen Organismus existiert ein Drang, seine Meinungen und Fähigkeiten zu bewerten.“
Leon Festinger
Aus evolutionärer Sicht könnte es eventuell eine soziale Überlebensstrategie gewesen sein, die es unseren Vorfahren ermöglichte, sich schnell an dynamische Veränderungen anzupassen und Isolation zu vermeiden.
Menschen suchen die Zustimmung anderer, um Unsicherheiten zu vermeiden.
Wer kennt nicht die suchenden Blicke eines Beschwerdeführers in einer Warteschlange?
Von der Herde ausgeschlossen zu werden war meist gleichbedeutend mit einem Todesurteil.
Unsere archaischen Kräfte wirken.
Wir vergleichen: Leistung, Erfolg, Attraktivität, Leid, Belastbarkeit, Wissen, Erfahrungen.
Weil soziale Vergleiche uns helfen, den eigenen Wert und den eigenen Platz innerhalb einer Gruppe einzuschätzen. Es geht um Selbsterkenntnis und um Selbstregulation.
Es gibt sogenannte Aufwärtsvergleiche, die hilfreich sind bei der Erreichung von Zielen, wenn wir uns mit im positiven Sinne „überlegenen“ Menschen vergleichen. Bei den Abwärtsvergleichen vergleichen wir uns mit als „schwächer“ empfundenen Menschen, um uns zu stabilisieren oder emotional zu entlasten.
Wenn der eigene Selbstwert im Lot ist, verlaufen diese Vergleiche wie unsichtbar.
Ist der Selbstwert jedoch fragil, können Gespräche unbewusst zu einer Bühne werden, auf der die eigene Bedeutung, Kompetenz oder Aufmerksamkeit gesichert werden soll.
„Meine Geschichte darf nicht kleiner wirken.“
One-Upmanship ist kein Zeichen von echtem Selbstwert
Von außen betrachtet können One-Upper dominant oder arrogant wirken.
Psychologisch betrachtet steckt dahinter jedoch häufig die Angst, übersehen zu werden, eine große Unsicherheit und das überbordende Bedürfnis wichtig zu sein.
Hinter One-Upping stecken oft sehr früh gelernte Beziehungsmuster. Viele Menschen haben früh gelernt, dass sie nur dann die ersehnte Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie besonders klug, besonders stark, besonders erfolgreich sind. Nur Leistung wird belohnt. Es gibt durchaus im Entstehen Überschneidungen zur Entwicklung der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung, weil manche Dynamiken in abgeschwächter Form an Mechanismen erinnern, die auch bei narzisstischen Strukturen eine Rolle spielen können.
Wer in den prägenden Jahren das Gefühl hatte, keinen haltenden emotionalen Raum zu haben, nimmt sich dann später den Raum ein, den eine kleine, sehr bedürftige Seite dieses Menschen sich so ersehnt hat.
Dann wird verbale Kommunikation unbewusst zu einer Möglichkeit der Selbstwertregulation. Und zwar nach oben, indem immer noch einer draufgelegt wird.
Erfahrungen wirken verbindend und stärken die Beziehungen
Natürlich kann das Teilen eigener Erfahrungen auch sehr verbindend sein.
„Das kenne ich auch ein wenig. Wie war das für dich?“
Menschen fühlen sich in Gesprächssituationen sicherer, wenn ihre Erfahrung zunächst Raum bekommt und gewürdigt wird.
Der Unterschied liegt im Fokus.
Geht es darum, meine Gesprächspartnerin besser zu verstehen? Oder geht es darum, mich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, um mich in diesem Gespräch besser zu fühlen. Wer sich seiner Gesprächsführung gewahr wird, sich seines Kommunikationsstils bewusst macht, kann hier einiges über sich und andere lernen.
Viele One-Upper handeln nicht bewusst manipulativ.
Warum manche Menschen gar nicht merken, dass sie das tun
Viele One-Upper handeln nicht bewusst manipulativ.
Manche Menschen haben nie erfahren dürfen, wie sich ein Gespräch in Resonanz anfühlen kann.
Wenn interessiertes Nachfragen und aufmerksames Zuhören eine Wirkung entfalten.
Andere glauben sogar, sie würden durch das Erzählen eigener Geschichten Empathie zeigen.
Gerade bei neurodivergenten Menschen kann das Teilen ähnlicher Erfahrungen ein Versuch sein, Verbundenheit herzustellen.
Deshalb ist es wichtig, nicht vorschnell zu psychologisieren.
Hier ist eine Mustererkennung wichtiger als einzelne Episoden. Es kennt wohl jede diesen Erzähldrang, weil wirklich etwas enorm Wichtiges und sehr dringend zu erzählendes geschehen ist.
Das allein macht noch keinen One-Upper.
Wie man als One-Upper Dynamiken in Gesprächen verändern kann
Falls Du an dir Züge eines One-Uppers entdeckst, kannst du lernen:
Nicht sofort verglichen. Du darfst dir Zeit geben.
Die psychologische Forschung zeigt, dass Beziehungen stabiler werden, wenn Menschen sich emotional gesehen fühlen.
Hilfreich sind dabei unter anderem:
1. Aktives Zuhören
nicht sofort antworten, nicht sofort vergleichen, sondern zunächst wirklich aufnehmen, Fragen fragen, verstehen.
2. Emotionale Validierung
Zum Beispiel:
„Das verstehe ich nicht, wie genau meinst du das?“
„Das klingt wirklich belastend.“
Oder:
„Ich kann verstehen, dass dich das beschäftigt.“
3. Nachfragen statt überbieten
„Wie war das für dich?“ „Wie hat sich das für dich angefühlt?“
Jede Frage verändert das Gespräche enorm.
4. Die eigene Impulsreaktion bemerken
Viele Menschen merken erst spät, wie schnell sie beginnen, ihre eigene Geschichte einzubringen.
Bewusstheit verändert Kommunikation.
Wenn du über Gespräche in einen echten Kontakt mit Menschen kommen möchtest, dann darfst du aufhören, sie übertrumpfen zu wollen.
Wenn du Beziehungen auf- oder ausbauen möchtest, ist es verständlich, dass über einen Austausch im Gespräch zu tun. Das Finden von Gemeinsamkeiten ist eine der Grundlagen dabei. Da liegt es nahe, auch von sich erzählen zu wollen. Das wollen die anderen auch. Das positive Erzählen einer Geschichte bedeutet nicht, dass jemand dich damit abwerten will. Das Berichten eines Erfolges ist kein Angriff. Sich begeistert mit einem anderen Menschen über oder auf etwas zu freuen ist Verbindung stiftend.
Wer in Gesprächen immer nur um die eigene Bedeutung kreist, riskiert Freundschaften und wirklich bewegende Geschichten von und mit anderen Menschen.
Was kannst du tun, wenn du es mit einer One-Upper Persönlichkeit zu tun hast
Wie schützt sich die Person, die permanent emotional verdrängt oder überfahren wird?
Deine Aufgabe ist es nicht mehr emphatisch zuzuhören, wenn du es dauerhaft mit einem One-Upper zu tun hast.
Gerade die Menschen, die unter One-Uppern leiden, sind meistens schon sehr empathisch, verständnisvoll und reflektiert.
Du hast lange genug versucht, Raum zu geben, freundlich zu bleiben, Verständnis aufzubringen und die Unsicherheit hinter dem Verhalten zu sehen.
Wenn du bisher untergebuttert wurdest, darfst du dir deinen Raum zurückholen und Grenzen setzen.
Du hast dich klar genug ausgedrückt und du brauchst nicht noch verständnisvoller zu reagieren. Wenn ein One-Upper den Gesprächsraum vehement besetzt hält, dann meint er das auch so.
Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen.
Du kannst, sobald das Gespräch in einen Wettbewerb mündet, sagen: "Das war kein Vergleich". Du kannst auch einfach nur achselzuckend „Okay“ sagen.
Du wirst sehr wahrscheinlich das Gespräch nicht zurückerobern können
Viele Menschen versuchen dann wieder gehört zu werden, ihre Geschichte doch noch „durchzubringen“. Das führt oft zu einem reinen Überbietungswettkampf und der führt nur zu noch mehr Erschöpfung.
Innerlich aus diesem Wettbewerb auszusteigen ist die eleganteste Reaktion.
Du bist nicht verantwortlich dafür, dass die One-Upper-Person sich bedeutend fühlt, stabil bleibt, sich als wichtig erlebt. Viele empathische Menschen tun aber unbewusst genau das und verausgaben sich emotional dabei.
Wenn du innerlich etwas bemerkst wie: „Ich werde hier gerade verdrängt“ und das hat mit dieser Person ein wiederkehrendes Muster, dann bildest du dir das nicht ein und dann bist du auch nicht zu empfindlich.
Dann darfst du dir ganz klar sagen: Ah, da ist dieses Muster und dann kannst du lernen, deine Grenzen zu ziehen. Mit nüchterner Klarheit, ohne verletzend zu werden. Beispielsweise:
„Ich wollte gerade eigentlich von mir erzählen.“ Oder: „Darum ging es mir gerade nicht.“
Wenn du auf Resonanz hoffst, die eine One-Upper Person dir nicht geben kann, dann kann weniger emotionale Offenheit helfen, weil Empathie ohne Selbstschutz leicht zur Selbstaufgabe verkommen kann.
Du darfst dir die Selbsterlaubnis geben genervt zu sein, dich zurückzuziehen, Grenzen zu setzen,
weniger verfügbar zu sein, Gespräche zu beenden und sogar Beziehungen neu zu bewerten.
Kontaktreduktion oder Kontaktabbruch können absolut legitim sein, wenn du nach Treffen regelmäßig erschöpft bist, dich entwertet oder wie emotional allein gefühlt hast.
Manche Menschen hören erst dann auf, Raum zu nehmen, wenn man aufhört, ihn ständig zur Verfügung zu stellen.
Kennst du One-Upper? Wusstest du, dass es einen Begriff für diese Persönlichkeiten gibt? Manchmal hilft es für die innere Einordnung schon sehr, wenn wir etwas benennen.
Bist du eine dieser One-Upper Persönlichkeiten und hast das bisher noch nicht bemerkt? Dann hilft dir dieser Beitrag vielleicht auch, um dich etwas besser zu verstehen und damit kann die Veränderung schon begonnen haben.
Wenn du stärkend und mit viel Selbstmitgefühl an deinem Selbstwert arbeiten möchtest, vereinbare gerne einen Termin für ein kostenfreies Infogespräch.
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